Live aus Berlin


 
Eric – Vocals
Chris – Bass
Daniel – Guitar
Bastian – Drums

 

// MUSIK
Genre: Postpunk / Indierock

Spotify

‘Peinlich’

‘Sonne’

‘Licht’

‘Hin Und Zurück’

‘Herz’

 

// BIOGRAFIE

Du und deine Ideale, sind mir egal.
Du und dein Bla Bla Bla, ihr könnt mich mal.
Du und dein Streben, ja wonach eigentlich?
Sag mal ist dir das nicht peinlich?

Kann Karate – Peinlich

Frage an alle: Wann habt ihr eigentlich das letzte Mal mit der Faust auf den Tisch gehauen? Weil euch alles bis zum Himmel gestunken hat. Weil ihr die Schnauze voll hattet. Weil euch danach war.
Und noch viel wichtiger: Wenn nicht, warum tut ihr es nicht einfach? Kann Karate machen es doch auch.
...

Wer? Kann Karate.
Nein, das ist nicht euer alter Tomate-Tomate-Oma kann Karate-Witz.
Das ist vertonte Ehrlichkeit und eines der wenigen Lösemittel für all den Mist auf der Welt, der sich plötzlich in messerscharfen Gitarrenriffs und großen Indie-Melodien, bitterer Ernsthaftigkeit und selbstschützenden Fluchtgedanken auflöst.
Irgendwas zwischen Post-Punk und Indierock. Zwischen Turbostaat und Vierkanttretlager.

Aber von vorn:
Alles fing 2015 an – mit einem von vielen Arbeitstiteln, der bis heute als einziger von vielen nicht peinlich klang: Kann Karate eben.
Oder genauer: Eric (Gesang), Chris (Bass), Bastian (Schlagzeug) und Daniel (Gitarre).
Im verrauchten Berliner Proberaum entsteht die erste Demo, die aus Versehen auch zur ersten Platte wird – zu ›Ecke Revaler‹ wird. Einfach so. Ohne Masterplan. Komplett DIY – ohne Label, ohne Verlag, ohne Vertrieb.
Was soll der Schnickschnack? Wer Bock hat, macht.

Vor allem live, wenn krautige Beats auf schrammelnde Gitarren treffen und sich Eric mit heiserem Sprechgesang die Seele aus dem Leib schreit und schwitzt.
Im weitetesten Sinne ist das, was dann auf der Bühne passiert, Post-Punk – aber die Art von Post-Punk, die neben all der existenziellen Verzweiflung das Herz nicht vergisst.

»Wir haben’s versucht, gehofft, verpasst, nochmal, von vorn, versagt, verdammt« singt Eric, während der Bass tief knurrt. »Versucht, gehofft, verpasst, nochmal, von vorn!« – und ja, verdammt, für einen Moment fühlt man sich stürmisch umarmt. Die Art von Umarmung, bei der einem das Bier in der Hand übers Shirt schwappt und man sich einig ist: »Läuft nicht so, aber hey, passiert!«
Manchmal muss man die Fäuste ballen. Und manchmal muss man sie öffnen, um für einen Moment ein bisschen Sonne über den ganzen Scheiß zu schütten.

Beides tun Kann Karate mit ihrer neuen Platte: ›Donner Doria‹
So heißt das gute Stück aus fünf Songs.
Klingt irgendwie nach einem Oma-Spruch? Nun, es war die Tante, genau genommen. Als Eric seine Familie an Weihnachten besucht hat, wie man das eben so macht, und die mit den Worten »Donner Doria, Ruhe jetzt!« auch mal Bock auf die Faust auf dem Tisch hatte.
Guter Arbeitstitel. Guter Plattentitel.

Produziert wurden die fünf Songs diesmal mit Ex-Findus-Mitglied Kristian Kühl (bekannt für seine Arbeit mit Leoniden) und Andreas ›Anfy‹ Hartmann von Radio Havanna. Hauke Albrecht (Turbostaat, Kettcar, Findus) hat das Mastering übernommen. Große Namen, klar – den schwitzigen Proberaum, den kalten Rauch, der sich trotz Rauchverbot in die Wände frisst und das ein oder andere Bier riecht man trotzdem noch aus jeder Zeile – vom robust-aggressiven ›Peinlich‹ bis hin zum versöhnlich-melodischen ›Sonne‹. Aber wisst ihr was, hört doch einfach selbst…

 

// MERCH

 

// KONZERTE
Archiv

2016
17.12. Berlin – Cassiopeia /w Val Sinestra
2017
06.01. Berlin – Privatclub /w Rain On Robots
18.03. Dresden – Rosis Amüsierlokal
25.03. Berlin – Schokoladen /w Illegale Farben
06.05. Venne – Zuhause Festival
21.06. Berlin – Fete De La Nuit
07.07. Bergheider See – Feel Festival
08.07. Berlin – Rocktreff Festival
22.07. Dangast – Watt En Schlick Festival
05.08. Beerfelden – Sound of the Forest Festival
12.08. Strausberg – Cirque De La Lune Festival
25.08. Salzwedel – Forest Jump Festival
26.08. Wahrenbrück – Vlun Festival
02.10. Osnabrück – Salzfest /w ua. Van Holzen, Matula
21.10. Braunschweig – Nexus /w Fuck Art, Let’s Dance
24.10. Berlin – Kantine am Berghain/w Blond
20.11. Hamburg – Hafenklang /w Hi! Spencer
21.11. Köln – Blueshell /w Hi! Spencer
09.12. Berlin – Cassiopeia /w ua. Val Sinestra, Kaffkönig, Kolari
2018
23.03. Berlin – Musik & Frieden /w Brett
13.07. Bersenbrück – Talge Open Air
02.09. Berlin – Lido /w Isolation Berlin, Yukno, Der Ringer
12.10. Berlin – Hoffest der Beuthhochschule
27.10. Berlin – Privatclub /w SIND
07.11. Berlin – Privatclub – unser erste eigene Show /w Herr D.K.

Kann Karate – Live